Das Bobath Konzept – Eine Methode in der Ergotherapie

Das Bobath-Konzept
• ist ein international anerkanntes Behandlungsverfahren und wird gleichermaßen von Ergotherapeutinnen und Physiotherapeutinnen nach erfolgter Ausbildung angewandt
• ist ein neurophysiologisches Behandlungsverfahren und geht von der Plastizität des Zentralen Nervensystems aus.
• wurde in den 40ziger Jahren von Bertie (Physiotherapeutin) und
• Dr. med. Karel (Neurologe) Bobath entwickelt https://www.amazon.de/gp/site-directory/ref=nav_shopall_btn
• stellt ein ganzheitliches Behandlungsverfahren bei Kindern und Erwachsenen mit cerebralen Bewegungsstörungen dar, in dem der motorischen Entwicklung eine entscheidende Bedeutung bemessen wird.
• ist kein statisches Programm, sondern hilft motorische Ursachen für Entwicklungseinschränkungen zu identifizieren
• erzielt Wirkungen durch Veränderung der Ausgangspositionen und der Unterstützungsflächen
• bahnt gezielte Unterstützung von ökonomischen Bewegungen durch fascilitierende Begleitung an, unter dem Nutzen von selbstbestimmten Aktivitätswünschen der Klientin, des Klienten (vom Säugling bis zum Senior)
Normale, d.h. ökonomische und der jeweiligen Aktivitäts-Situation angepasste Bewegung beruht auf drei Faktoren:
• Adäquater Muskeltonus bzw. Haltungshintergrund
• Fähigkeit zur harmonisch kontrollierten reziproken Innervation
• Entwicklung physiologischer Haltungs- und Bewegungsmuster Bobath-Methode
Weitere Informationen zu diesem Thema finden Sie hier:
www.bobath-konzept-deutschland.de

Literatur:
Söller, A. (2014). Aktiv sein macht klug: Ein Handbuch nach dem Bobath-Konzept für Eltern, Therapeuten und Pädagogen. München: Pflaum Verlag.

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