Demenz

In der ergotherapeutischen Behandlung von Demenz in unserer Praxis kommen u.U. folgende Methoden bzw. Konzepte zum Einsatz:

Mögliche Inhalte der ergotherapeutischen Behandlung von Demenz sind dabei:

Körperfunktionsebene:

  • Verbesserung und Erhalt der motorisch-funktionellen Fähigkeiten/ der Mobilität
  • Verbesserung und Erhalt von sensorischen Fähigkeiten (u.a. fühlen, hören, spüren)
  • Verbesserung und Erhalt von kognitiven Fähigkeiten

Aktivitätsebene:

  • Aktivierung/ Training kognitiver und neuropsychologischer
    Fähigkeiten, um die Selbstständigkeit im Alltag möglichst lange zu erhalten (z.B. Umgang mit Geld; Orientierung im unmittelbaren Lebensumfeld/ der eigenen Wohnung/ der unmittelbaren Umgebung der Wohnung)
  • Training von Gesprächskompetenzen, um mit dem sozialen Umfeld in Kontakt bleiben zu können (z.B. Gesprächen folgen können; sich an Gesprächen beteiligen können)
  • Training von Alltagsaktivitäten, um möglichst lange selbstständig bleiben zu können (z.B. gehen/ Treppe steigen; einkaufen; kochen; essen mit Besteck; trinken; Toilettengang; Körperpflege)

Umweltebene:

  • Beratung/ Angehörigenberatung bei Wohnraum- und Hilfsmittelanpassung
  • Begleitung bei Veränderungen und Verlust des sozialen Umfeldes, zum Erhalt der psychischen Stabilität.

Die Berücksichtigung dieser drei Ebenen ist angelehnt an das aktuelle Modell der WHO zur Entstehung von Gesundheit und ist im Rahmen der ICF (International Classification of Functioning) entsprechend festgeschrieben.