Säugling

In der ergotherapeutischen Behandlung von Säuglingen in unserer Praxis kommen u.U. folgende Methoden bzw. Konzepte zum Einsatz:

 

Säuglinge mit Regulationsstörungen:

Säuglinge mit Körperbeeinträchtigungen:

  • Behandlung nach Bobath
    (Diagnosen: z.B. sensomotorische Entwicklungsverzögerung, Infantile Cerebralparese (ICP)/ Körperbehinderungen, z.N. Unfall, z.N. Verbrennung, Down-Syndrom, andere Syndromerkrankungen, etc.)
  • Sensorische Integrationstherapie
    (Diagnosen: z.B. sensomotorische Entwicklungsverzögerung, Infantile Cerebralparese (ICP)/ Körperbehinderungen, z.N. Unfall, z.N. Verbrennung, Down Syndrom, andere Syndromerkrankungen, etc.)
  • Castillo Morales
    (Diagnosen: z.B. Infantile Cerebralparese (ICP)/ Körperbehinderungen, Hypotonie, Fütter- & Schluck- Saug- Kau- Störungen)

Mögliche Inhalte der ergotherapeutischen Behandlung von Säuglingen sind dabei:

 

Ebene der Körperfunktionen:

  • Verbesserung motorisch –funktioneller Fähigkeiten (z.B. Förderung notwendiger Reflexintegrationen zum Erlernen aufbauender Bewegungsmuster)
  • Verbesserung sensorischer Fähigkeiten (z.B. Förderung der Körperwahrnehmung als Entwicklungsvoraussetzung; Förderung der Selbstregulationsfähigkeit)
  • Verbesserung psychosozialer Fähigkeiten (z.B. Anbahnen von Blickkontakt zu Bezugspersonen)
  • und vieles mehr

Ebene der Ausführung von Aktivitäten:

  • Anleitung um selbständig eine Handlung durchführen zu können (z.B. altersangemessenes selbstständiges Einschlafen, Gegenstände greifen, usw.)
  • Entwicklung eines angemessenen Schlaf-Wach-Rhythmus
  • Förderung der Fortbewegung (z.B. robben, krabbeln, aufstehen, etc.), um die Umwelt erkunden zu können
  • Förderung einer altersangemessenen Interaktion mit dem Umfeld (z.B. Blickkontakt aufnehmen, lächeln, lautieren, usw.)

Ebene der begleitenden Umwelt:

  • intensive Elternanleitung und Beratung (z.B. Handling)
  • Entwicklung häuslicher Übungsmöglichkeiten für Eltern und Kind (dem Therapieprozess fortlaufend angepasst)
  • u.U. interdisziplinäre Zusammenarbeit mit dem Arzt und weiteren „Helfern“ im System (z.B. Hebammen, Osteopathen, Physiotherapeuten)

Die Berücksichtigung dieser drei Ebenen ist angelehnt an das aktuelle Modell der WHO zur Entstehung von Gesundheit und ist im Rahmen der ICF (International Classification of Functioning) entsprechend festgeschrieben.